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Colloquia Germanica Stetinensia

Colloquia Germanica Stetinensia

Vorher: Zeszyty Naukowe Uniwersytetu Szczecińskiego. Colloquia Germanica Stetinensia

nr 25
OpenAlex

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Zitate
117
Publikationen
289
H-index
3
I10-index
0
Mittlere Zitierhäufigkeit (2 Jahre)
0,23
Erhaltene Zitate nach Jahr
Diagramm der Zeitschriftenzitate. Die genauen Werte stehen in der Tabelle darunter. 2017: 3 2018: 4 2019: 4 2020: 9 2021: 16 2022: 15 2023: 7 2024: 15 2025: 11 2026: 9 2017 2026
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Erhaltene Zitate nach Jahr
JahrPublikationenZitate
2017203
2018134
2019144
2020219
20211216
20221015
2023187
20241015
20251211
202609

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Publikationen und Zitate umfassen die dieser Zeitschrift zugeordneten OpenAlex-Datensätze. Der H-Index ist die größte Anzahl h von Publikationen mit jeweils mindestens h Zitaten. Der I10-Index zählt Publikationen mit mindestens 10 Zitaten. Das Diagramm zeigt die in einem Jahr erhaltenen Zitate; das laufende Jahr ist unvollständig. Die Abdeckung kann von WNUS und anderen Diensten abweichen.

Der Zweijahresdurchschnitt ist eine OpenAlex-Kennzahl und nicht der Journal Impact Factor von Clarivate.

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Google Scholar

Obst und Rosen: Angelika Reitzers Roman „Wir Erben“ im Blickfeld der (kultur)anthropologischen Literaturwissenschaft

DOI: 10.18276/cgs.2016.25-04
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Abstract

Die Kulturantrhopologie inspirierte die Literaturwissenschaftler zu einem Verständnis der literarischen Texte als Texte der Kultur, die den Menschen in einem Netzwerk sozialer Beziehungen und täglicher Handlungen vor dem Hintergrund der zivilisatorischen Leistungen der jeweiligen Epoche zeigen. In dem Aufsatz wird die kulturanthropologische Perspektive bei der Analyse und Interpretation des Romans „Wir Erben“ (2014) der österreichischen Autorin Angelika Reitzer eingesetzt. Die auf dem Leben beider Protagonistinnen, Marianne und Siri, basierende Untersuchung macht die Konstruktion des Alltags im Roman sichtbar (unter Einbeziehung des sozialen und des materiellen Raumes) und bestätigt seinen Referenzcharakter der Realität gegenüber. Entsprechend der anthropologischen Literaturwissenschaft (Doris Bachmann-Medick, Ewa Kosowska) fungiert der literarische Text als eine Erkenntnisquelle und liefert Informationen sowohl über die Welt der literarischen Figuren als auch der Zeitgenossen. So gelesen, hilft der Roman „Wir Erben“ dem modernen Leser, seine Gegenwart besser zu verstehen.
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Bibliographie (25)
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  8. Haas, Birgit. Der postfeministische Diskurs. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2015.
  9. Hirsch, Mathias. Das Haus. Symbol für Leben und Tod, Freiheit und Abhängigkeit. Gießen: transcript, 2006.
  10. Holdenried, Michaela, Willms Weertje (Hg.). Die interkulturelle Familie. Literatur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven. Bielefeld: transcript, 2012.
  11. Kaschuba, Wolfgang. Einführung in die Europäische Ethnologie. München: C. H. Beck, 2003.
  12. Kosowska, Ewa. Antropologia literatury: teksty, konteksty, interpretacje. Katowice: Wydawnictwo Uniwersytetu Śląskiego, 2007.
  13. Kunne, Andrea. Heimatroman – Last oder Lust? Amsterdam, Atlanta: Rodopi, 1991.
  14. Lehmann, Hartmut. Säkularisierung. Der europäische Sonderweg in Sachen Religion. Göttingen: Wallstein, 2004.
  15. Ławnikowska-Koper, Joanna: „Familiennarrative aus kulturanthropologischer Sicht. Anna Mitgutschs Familienfest und Wiesław Myśliwskis Der helle Horizont“. In: Stimulus. Sprache, Literatur, Erkenntnis, hrsg. v. Wolfgang Hackl, Kalina Kupczyńska, Wolfgang Wiesmüller, 116–129. Wien: Praesens, 2014.
  16. Marquard, Odo. „Kompensationen. Hält die Literatur mit der Wirklichkeit Schritt?“. In: Medium und Maschine. Über das Zeitgemäße der Literatur, hrsg. v. Herbert Heckmann, Gerhard Dette, 25–36. Göttingen: Wallstein, 1994.
  17. Martinec, Thomas, Claudia Nitschke. Familie und Identität in der deutschen. Literatur. Frankfurt a. M.: Peter Lang, 2009.
  18. Mayer, Mathias. Adalbert Stifter. Erzählen als Erkennen. Stuttgart: Reclam, 2001.
  19. Neuschäfer, Markus. Das bedingte Selbst. Familie, Identität und Geschichte im zeitgenössischen Generationenroman. Berlin: epubli, 2013.
  20. Oswald, Marcel. Das dritte Auge: zur gegenständlichen Gestaltung der Wahrnehmung in Adalbert Stifters Wegerzählungen (=Zürcher germanistische Studien, Bd. 12). Bern, Paris: Peter Lang, 1988.
  21. Reitzer, Angelika. Taghelle Gegend. Innsbruck, Wien: Haymon, 2007.
  22. Reitzer, Angelika. Frauen in Vasen. Innsbruck, Wien: Haymon, 2008.
  23. Reitzer, Angelika. unter uns. Salzburg: Jung und Jung, 2010.
  24. Reitzer, Angelika. Wir Erben. Salzburg, Wien: Jung und Jung, 2014.
  25. Schandor, Werner. „Reitzer, Angelika: Wir Erben“ (Rezension). Zugriff 04.12.2015. www.wienerzeitung.at/themen_channel/literatur/buecher_aktuell/642490_Reitzer-Angelika-Wir-Erben.html.