Colloquia Germanica Stetinensia

Wcześniej: Zeszyty Naukowe Uniwersytetu Szczecińskiego. Colloquia Germanica Stetinensia

ISSN: 2450-8543     eISSN: 2353-317X    OAI    DOI: 10.18276/cgs
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Publikationsethik

Die wissenschaftliche Zeitschrift COLLOQUIA GERMANICA STETINENSIA publiziert nur Originalarbeiten, die die Ergebnisse eigener Forschungen präsentieren und grundsätzlich nicht bereits publiziert worden sind. Falls an dem Beitrag andere beteiligt sind, sind ihre Namen mitsamt der Affiliation unbedingt zu nennen. Die AutorInnen müssen alle Rechte an den Inhalten ihrer Beiträge besitzen.

Alle an die wissenschaftliche Zeitschrift COLLOQUIA GERMANICA STETINENSIA eingereichten Beiträge werden auf Echtheit und ethische Fragen geprüft. Die Redaktion der Zeitschrift verpflichtet sich, die höchsten Standards der Veröffentlichungsethik einzuhalten und alle Maßnahmen zu ergreifen, um unzuverlässiges Verhalten in Publikationen zu verhindern. Stellen die Redakteure das unzuverlässige Verhalten des Autors des Beitrags fest oder werden darüber informiert, sind sie verpflichtet, dies zu dokumentieren und die zuständigen Institutionen darüber zu informieren.

Maßnahmen beim Feststellen vom unzuverlässigen Verhalten in Publikationen nach COPE

Richtlinien des Wissenschaftlichen Verlags der Universität Stettin (WNUS) zur Nutzung von KI-Werkzeugen in wissenschaftlichen Publikationen

Diese Richtlinien, die aufgrund der Anordnungen des Verbandes der Hochschulverlage zur Nutzung generativer künstlicher Intelligenz (GAI) in wissenschaftlichen Arbeiten erarbeitet wurden, legen die Grundsätze für den verantwortungsvollen Einsatz von KI-Werkzeugen bei der Erstellung und Veröffentlichung von Texten, Grafiken, Illustrationen und Diagrammen fest. Ihr Ziel ist die Gewährleistung wissenschaftlicher Zuverlässigkeit und Transparenz sowie die Beachtung des Urheberrechts.

1. Wissenschaftliche Texte können nur von Menschen verfasst werden. KI-Werkzeuge (einschließlich Chatbots wie ChatGPT) können nicht als Autoren/Mitautoren anerkannt oder als solche zitiert werden, weil sie die wesentlichen Kriterien der Definition von Autorschaft nicht erfüllen. Insbesondere können sie nicht für die Zuverlässigkeit, Integrität und Originalität einer Arbeit verantwortlich gemacht werden. Diese Werkzeuge sind nicht befugt, Rechtshandlungen vorzunehmen und können weder Urheberrechte verwalten noch das Vorliegen oder Nichtvorliegen eines Interessenkonflikts feststellen. KI-Werkzeuge können Autoren/Autorinnen bei der Bearbeitung, Übersetzung, Datenanalyse oder der Erstellung von Grafiken unterstützen, sofern sie nicht deren eigenen kreativen wissenschaftlichen Beitrag ersetzen.

2. Autoren/Autorinnen, die KI-Tools zum Verfassen von Texten, zum Sammeln und Analysieren von Daten oder zum Erstellen von Grafiken verwenden, sind verpflichtet, ehrlich und transparent offenzulegen, welches KI-Tool eingesetzt wurde, wie genau und in welchem Umfang, und welche Auswirkungen dies auf das jeweilige Manuskript hatte.

3. KI kann zur sprachlichen Korrektur und zur Verbesserung der Lesbarkeit eines Manuskripts verwendet werden, darf aber zentrale kreative Prozesse wie das Formulieren wissenschaftlicher Schlussfolgerungen, das Ausarbeiten von Beobachtungen oder das Generieren von Forschungsergebnissen nicht ersetzen.

4. Autoren/Autorinnen tragen die volle Verantwortung für den Inhalt des eingereichten Manuskripts, einschließlich aller mit KI-Tools erstellten Abschnitte, und haften daher für jegliche Verstöße gegen die Publikationsethik. Es ist wichtig, die Einschränkungen von Tools wie ChatGPT zu beachten. Besonders wichtig sind dabei folgende Punkte:

  • Fehlinterpretationen (Halluzinationen), d. h. die Generierung falscher Informationen, die dennoch glaubwürdig und sprachlich korrekt klingen,
  • Plagiat, direktes Zitieren oder die Aneignung von Ideen ohne Quellenangabe,
  • die Erstellung falscher bibliografischer Angaben oder gar ganzer Bibliografien.

5. Jegliche Verwendung von KI-Werkzeugen muss im Text der Publikation offengelegt werden (z. B. in einer Fußnote, im Abstract, im Abschnitt „Methoden“ oder „Danksagungen“ – die endgültige Entscheidung trifft die Redaktion der Zeitschrift bzw. der Wissenschaftliche Beirat des Verlags der Universität Stettin). Dabei sind folgende Angaben zu machen:

  • Name und Version/Modell des verwendeten Werkzeugs,
  • Anwendungsbereich (z. B. sprachliche Bearbeitung, Erstellung von Illustrationsskizzen, Datenanalyse) und die verwendeten Befehle (Prompts) oder eine kurze Beschreibung der Verwendung (z. B. Art der Abfrage/Befehle).

6. Darüber hinaus ist jeder Autor/jede Autorin verpflichtet, dem Verlag/der Redaktion der jeweiligen Zeitschrift eine entsprechende Erklärung über die Verwendung KI-gestützter Werkzeuge, einschließlich Chatbots, großer Sprachmodelle (LLMs) oder Bildgeneratoren, bei der Erstellung des Manuskripts einzureichen. Diese Erklärung muss eine detaillierte Beschreibung von Zweck, Umfang und Methode der Verwendung enthalten. Eine Vorlage für die Erklärung ist auf der Website der Zeitschrift zum Download verfügbar (im Tab „Für Autoren“).

7. Die Erstellung von Bildern und Videos mittels generativer KI führte zu Verstößen gegen das Urheberrecht und die Grundsätze wissenschaftlicher Zuverlässigkeit. In Übereinstimmung mit den geltenden Bestimmungen des Urheberrechts und der Publikationsethik gestattet der Wissenschaftliche Verlag der Universität Stettin (WNUS) die Verwendung dieser Materialien in Publikationen nur dann, wenn sie Gegenstand der jeweiligen Forschungsarbeit sind. Solche Fälle müssen bei der Manuskripteinreichung jeweils begründet werden und sie werden von der Redaktion und den Gutachtern geprüft. KI-Tools dürfen zur Erstellung von Illustrationen oder Datenvisualisierungen verwendet werden, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • die Datenquellen sind zuverlässig und dokumentiert,
  • die Grafiken verletzen keine Urheberrechte oder Lizenzen,
  • die Materialien sind gegebenenfalls als „mit einem KI-Tool generiert“ gekennzeichnet,
  • sie entsprechen den Prinzipien der Datentransparenz (FAIR Data Principles), sofern es sich um wissenschaftliche Daten handelt.

8. Alle dem Verlag oder der Redaktion der jeweiligen, von WNUS herausgegebenen wissenschaftlichen Zeitschrift eingereichten Materialien werden in einem Anti-Plagiat-System geprüft, das auch die Verwendung von KI-Tools erkennt.

9. Regeln für Gutachter und Redakteure bezüglich des Einsatzes von KI-Tools:

  • Gutachter und Redakteure tragen die volle Verantwortung für die Zuverlässigkeit, Gründlichkeit und Integrität des Begutachtungs- und Redaktionsprozesses; es muss sichergestellt werden, dass kein Teil des Manuskripts ohne die ausdrückliche Einwilligung des Autors/der Autorin oder ohne Offenlegung dieser Tatsache durch KI verarbeitet wurde.
  • Transparenz bei der Verwendung von KI, Wahrung der Vertraulichkeit und Verantwortung für den Inhalt der Arbeit sind zentrale Prinzipien, die in jeder Phase des Publikationsprozesses beachtet werden müssen.
  • Die Vertraulichkeit von Manuskripten ist in jeder Phase des Publikationsprozesses von grundlegender Bedeutung. Alle Manuskripte und die gesamte Korrespondenz im Zusammenhang mit der Veröffentlichung werden als vertrauliche Dokumente behandelt; ihre Weitergabe an KI-Tools ohne Zustimmung des Autors ist untersagt.
  • Gutachter, Redakteure und Redaktionsausschüsse von Zeitschriften dürfen keineswegs KI-Tools zur Bewertung eingereichter Manuskripte oder zur Erstellung von Rezensionen verwenden. Die Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten erfordert kritisches Denken und gründliche Analysen, die die Fähigkeiten künstlicher Intelligenz übersteigen und nur von Menschen durchgeführt werden können.

Der Wissenschaftliche Verlag der Universität Stettin (WNUS) arbeitet gemäß den Empfehlungen des Verbandes der Hochschulverlage, dem er angehört: Stanowisko i  rekomendacje Stowarzyszenia Wydawców Szkół Wyższych w kwestii stosowania narzędzi generatywnej sztucznej inteligencji (GAI) w pisaniu prac naukowych.

 

AUFGABEN DER REDAKTION

Veröffentlichungsentscheidungen: Das Redaktionsteam besteht aus einem Literaturwissenschaftler, einem Sprachwissenschaftler und einem Sekretär. Der für die Literaturwissenschaft bzw. die Sprachwissenschaft zuständige Editor entscheidet, ob sich der eingereichte Beitrag für die Veröffentlichung eignet. Die Entscheidung über die Ablehnung oder die Annahme des Beitrags für die weitere redaktionelle Arbeit hängt von seiner Relevanz, Qualität und Übereinstimmung mit dem Profil der Zeitschrift ab. Die endgültige Entscheidung über die Annahme des Beitrags hängt jedoch von der positiven Bewertung von zwei unabhängigen anonymen Gutachtern ab, die den Namen des Autors nicht kennen (double-blind review process). Der Redakteur versucht, die Gutachter so auszuwählen, dass ihr Forschungsgebiet mit dem im Beitrag behandelten Thema übereinstimmt. Wenn eine der Bewertungen negativ ausfällt, werden Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift (entsprechend der wissenschaftlichen Disziplin, die sie vertreten, und der im Beitrag behandelten Problematik) konsultiert, zusammen mit ihnen entscheidet das Redaktionsteam über die Annahme des Beitrags, über die Berufung eines zusätzlichen Gutachters oder über die Ablehnung des Beitrags und informiert über ihre Entscheidung den Autor des Beitrags.

Transparenz des Veröffentlichungsprozesses: Alle redaktionellen Arbeiten werden mit Hilfe eines elektronischen Systems, das eigens für die von dem Wissenschaftlichen Verlag der Universität Szczecin herausgegebenen Zeitschriften erarbeitet wurde, in transparenter Weise durchgeführt. Nach dem Einreichen des Beitrags vom Autor auf der Website der Zeitschrift COLLOQUIA GERMANICA STETINENSIA über das Menü „Artikel vorschlagen“ informiert das System darüber automatisch den entsprechenden Editor, und der Autor selbst wird dann von diesem System über den weiteren Verlauf der redaktionellen Arbeiten automatisch informiert, d.h. über die Annahme oder Ablehnung des Beitrags durch den Redakteur, über den Eingang von Rezensionen, über die Notwendigkeit, an dem Beitrag nach der Bewertung durch Gutachter und nach eventueller sprachlicher Korrektur entsprechende Änderungen vorzunehmen, sowie über die Übergabe des Beitrags zum Druck. Die Beiträge in den einzelnen Ausgaben der Zeitschrift COLLOQUIA GERMANICA STETINENSIA werden zunächst in gedruckter Fassung veröffentlicht, und der Autor bekommt davon ein Autorexemplar. Anschließend werden alle Beiträge aus der jeweiligen Ausgabe auf der Website der Zeitschrift COLLOQUIA GERMANICA STETINENSIA in elektronischer Form veröffentlicht und werden allen Datenbanken zur Verfügung gestellt, in denen die Zeitschrift erfasst ist.

Ethische Standards: Das Redaktionsteam überwacht die ethischen Standards wissenschaftlicher Publikationen und ergreift alle möglichen Maßnahmen gegen den Missbrauch von Veröffentlichungen. Alle in der Zeitschrift Colloquia Germanica Stetinensia publizierten Artikel werden vor der Annahme zur Veröffentlichung im Antiplagiat-System auf ihre Originalität geprüft.

Vertraulichkeit: Das Redaktionsteam muss sicherstellen, dass alle der Zeitschrift übermittelten Materialien während der redaktionellen Arbeiten vertraulich bleiben. Die Redaktion darf keine Informationen über das eingereichte Manuskript an andere als die Autoren, Rezensenten, potenziellen Rezensenten, den Wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift und den Verlag weitergeben. Unveröffentlichtes Material darf weder von der Redaktion noch von den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats ohne schriftliche Genehmigung der Autoren für eigene Recherchen verwendet werden.

Aufrechterhaltung der Integrität der akademischen Aufzeichnungen: Das Redaktionsteam muss die Integrität der veröffentlichten akademischen Aufzeichnungen sicherstellen und, falls erforderlich im Falle angeblich unangemessener Forschung und Veröffentlichung, Korrekturen und Einsprüche herausgeben. Plagiate und betrügerische Daten sind inakzeptabel.

Zurückziehung von Beiträgen: Das Redaktionsteam der Zeitschrift wird erwägen, die Veröffentlichung zurückzuziehen, wenn der Beitrag an anderer Stelle ohne angemessene Informationen veröffentlicht wurde oder ein Plagiat ist. Beiträge, die bereits veröffentlicht wurden, werden zwar aus der Papierversion der Zeitschrift oder aus elektronischen Archiven nicht entfernt, aber ihr Status wird entsprechend festgelegt.

 

AUFGABEN DER AUTOREN

Originalität und Plagiate: Die Autoren sollen sicherstellen, dass sie Originalwerke vorgelegt haben, und wenn sie die Arbeit und / oder die Worte anderer verwendet haben, müssen sie diese als Zitat oder Paraphrase kennzeichnen und entsprechende Quellen in der Fußnote und im Literaturverzeichnis angeben. Plagiate und betrügerische Daten sind inakzeptabel.

Quellen anzeigen: In dem Beitrag sind immer die Quellen der im Beitrag verwendeten, sowohl direkt zitierten als auch paraphrasierten Arbeiten anzugeben. Die verwendeten Quellen sollen auch im Literaturverzeichnis ausgewiesen werden.

Mehrfache oder parallele Veröffentlichung: Die Autoren sollen das gleiche Manuskript generell nicht in mehr als einer Zeitschrift veröffentlichen. Das Einreichen desselben Textes bei mehr als einer Zeitschrift bedeutet ein unethisches Verhalten im Bereich des Publizierens und ist inakzeptabel. In Ausnahmefällen – wenn dies beispielsweise aufgrund des begrenzten Zugangs zu dem bereits veröffentlichten Beitrag oder einer anderen Sprache, in der er veröffentlicht wurde – gerechtfertigt ist, ist seine Veröffentlichung möglich unter der Voraussetzung, dass die Redaktion der Zeitschrift (der Verlag), in der der Beitrag zuvor veröffentlicht wurde, eine Genehmigung erteilt und am Anfang des Beitrags eine entsprechende Information darüber angebracht wird.

Fehler in veröffentlichten Beiträgen: Vor der Veröffentlichung wird der Beitrag mehrfach überprüft: zunächst von dem zuständigen Redakteur, dann von zwei anonymen Gutachtern, er wird ferner sprachlich lektoriert und schließlich vom Verlagsredakteur endgültig überprüft. Der Autor soll alle Kommentare und Anregungen der Gutachter sowie Vorschläge zur sprachlichen Korrektur zur Kenntnis nehmen und sie in seinem Beitrag berücksichtigen. Nach der Bearbeitung der jeweiligen Ausgabe der Zeitschrift durch den Verlag und kurz vor der Veröffentlichung des Beitrags hat der Autor die Möglichkeit, sich die Druckfahnen anzuschauen und eventuelle letzte Korrekturen anzubringen. Wenn der Autor Fehler oder Ungenauigkeiten in seinem Artikel entdeckt, ist er verpflichtet, darüber die Redakteure sofort zu benachrichtigen. Wenn der Autor ohne angemessene Begründung die vorgeschlagenen Korrekturen nicht berücksichtigt, kann sein Beitrag letztendlich abgelehnt werden.

Vor der Annahme ihres Beitrags zum Druck sind die AutorInnen verpflichtet, die auf der Website der Zeitschrift COLLOQUIA GERMANICA STETINENSIA über das Menü „Für Autoren“ zugängliche Erklärung „Ghostwriting“ auszufüllen und eigenhändig unterschrieben an die Redaktion zu schicken. Mit der Erklärung bestätigen sie Folgendes:

  • der Beitrag präsentiert die Ergebnisse eigener Forschungsarbeit
  • es handelt sich dabei um einen originellen Beitrag, der die Rechte anderer nicht verletzt und – unabhängig von der Eigenart des Verlags – vorher nirgends veröffentlicht wurde
  • der Autor hat die Anmerkungen der Rezensenten berücksichtigt und falls er einige davon nicht berücksichtigt hat, soll er seine Entscheidung entsprechend begründen – diese wird endgültig von der Redaktion überprüft.
     

AUFGABEN DER REZENSENTEN

Beteiligung an redaktionellen Entscheidungen: Die Bewertung der eingereichten Beiträge von unabhängigen Gutachtern hilft dem Redaktionsteams bei redaktionellen Entscheidungen über die Annahme oder Ablehnung des Beitrags, soll aber zugleich den Autoren helfen, ihr Manuskript zu verbessern. Wenn der Gutachter zu dem zu bewertenden Manuskript kritische Bemerkungen hat, soll er erwägen, ob sich der Beitrag trotzdem zur Veröffentlichung eignet, und wenn dies der Fall ist, was und wie an dem Beitrag zu korrigieren bzw. zu ergänzen wäre. Er kann dann auch einen erneuten Einblick in das vom Autor bereits korrigierte Manuskript verlangen oder – falls seine Anmerkungen von geringerer Bedeutung sind – die endgültige Bewertung dem Redakteur überlassen.

Kompetenz und Einhalten von Terminen: Wenn der Gutachter sich nicht zuständig fühlt, das ihm zur Bewertung zugeschickte Manuskript kompetent zu bewerten, oder bereits weiß, dass er außerstande ist, sein Gutachten termingerecht anzufertigen, soll er den zuständigen Redakteur darüber informieren und eventuell auf die Annahme des Textes zur Bewertung verzichten.

Vertraulichkeit: Das gesamte Manuskript, das der Gutachter zur Bewertung erhalten hat, muss als vertrauliches Dokument behandelt werden und ist nicht für persönliche Zwecke zu verwenden. Es darf nicht anderen Personen vorgezeigt oder mit ihnen besprochen werden, außer Personen, die dafür von der Redaktion befugt wurden.

Identifizierung von Quellen: Die Gutachter sollen relevante veröffentlichte Werke identifizieren, die von den Autoren nicht erwähnt wurden. Alle signifikanten Ähnlichkeiten oder Überlagerungen zwischen dem zu bewertenden Manuskript und anderen veröffentlichten Dokumenten sind der Redaktion mitzuteilen.

Objektivitätsstandards: Die Bewertung soll möglichst objektiv sein und mit geeigneten Argumenten klar zum Ausdruck gebracht werden. Wissenschaftliche Beiträge werden vertraulich und anonym begutachtet (double-blind review process). Grundsätzlich müssen Gutachter und Autoren andere wissenschaftliche Institutionen vertreten, wenn aber der Gutachter trotzdem die Identität des Autors kennt und meint, dass ein Interessenkonflikt besteht, soll er die Redaktion darüber benachrichtigen. Die Gutachter müssen potenzielle Interessenkonflikte offenlegen, insbesondere in Bezug auf:

  • Verwandtschaft,
  • dienstliche Abhängigkeit,
  • wissenschaftliche Zusammenarbeit in den zwei letzten Jahren.

Zu diesem Zweck sind die Gutachter gebeten, die auf der Website der Zeitschrift COLLOQUIA GERMANICA STETINENSIA im Menü „Rezensionsverfahren“ zugängliche Erklärung des Rezensenten auszufüllen und eigenhändig zu unterschreiben.

Transparenz des Rezensionsverfahrens: Die aktuelle Liste der Rezensenten wird in jeder Ausgabe und auf der Website der Zeitschrift veröffentlicht, die Namen der Gutachter einzelner Beiträge werden jedoch nicht bekanntgegeben. Die Regeln für die Begutachtung der Beiträge und das Rezensionsformular sind auf der Website der Zeitschrift COLLOQUIA GERMANICA STETINENSIA im Menü „Rezensionsverfahren“ allgemein zugänglich. Die Rezensionen sind schriftlich und bilden die Grundlage für die Annahme des Beitrags zum Druck beziehungsweise für dessen Ablehnung. In strittigen Fällen wird die endgültige Entscheidung über die Annahme des Beitrags zur Veröffentlichung von dem Redaktionsteam und zuständigen Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift getroffen.

 

AUFGABEN DES WISSENSCHAFTLICHEN BEIRATS

Besetzung: Der Wissenschaftliche Beirat der Zeitschrift COLLOQUIA GERMANICA STETINENSIA besteht aus renommierten Wissenschaftlern aus verschiedenen Forschungszentren aus verschiedenen Ländern, die anerkannte Spezialisten sind in einer der beiden wissenschaftlichen Disziplinen, zu denen in der Zeitschrift COLLOQUIA GERMANICA STETINENSIA die Beiträge veröffentlicht werden, d.h. deutschsprachige Literatur- oder Sprachwissenschaft.

Funktion: Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift COLLOQUIA GERMANICA STETINENSIA sind beratendes Organ des Redaktionsteams in unterschiedlichen Angelegenheiten, die das Funktionieren sowie die Entwicklungsstrategien der Zeitschrift betreffen, sie helfen auch bei der Verbreitung der Zeitschrift unter Germanisten aus Polen und aus anderen Ländern. Außerdem beraten sie das Redaktionsteam bei Entscheidungen bezüglich der Annahme oder Ablehnung von Beiträgen, die gegensätzliche Rezensionen erhalten haben. In diesem Fall wendet sich das Redaktionsteam an zuständige Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats, die sich mit der in dem Beitrag behandelten oder verwandten Problematik befassen, und bittet sie um ihre Meinung.

Vertraulichkeit: Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift COLLOQUIA GERMANICA STETINENSIA dürfen keine Informationen über die Autoren, Manuskripte und ihre Rezensionen an andere Personen als das Redaktionsteam und der Verlag vermitteln. Unveröffentlichte Materialien dürfen von ihnen nicht ohne schriftliche Genehmigung der Autoren für eigene Recherchen verwendet werden.